Wälzlager bei Zahnradpumpen

Wälzlager

Die Verwendung von Wälzlagern stellt bei Zahnradpumpen eine absolute Ausnahme dar. Dennoch kann es notwendig sein, an Stelle der Gleitlager Wälzlager in den Pumpen zu verbauen. Häufig ist das geförderte Medium der Grund für den Wechsel von Gleitlager auf Wälzlager.


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Was ist ein Wälzlager?

Wälzlager gibt es in verschiedenen Ausführungen, beispielsweise als Rollen- oder Kugellager.

Bei Zahnradpumpen haben wir in der Vergangenheit Wälzlager eingesetzt.

Die verwendeten Wälzlager sind Hybridlager, die aus unterschiedlichen Komponenten aus unterschiedlichen Werkstoffen bestehen.

Im Gegenteil zu klassischen Wälzlagern haben die Hybridlager keramische Wälzkörper. Sie verfügen zudem über einen inneren Ring. Der Innenring dient als innere Begrenzung und Käfig, um die keramischen Wälzköper in Position zu halten. Außerdem dient er der Aufnahme der Zahnradwelle. Die keramischen Wälzköper nehmen die Rotation der Welle auf. Sie übertragen die Rotationsbewegung und sorgen so für den reibungslosen Betrieb.

Was sind die Vorteile von Wälzlagern?

  • Weniger Wärmeeintrag
  • Konstantes Temperaturfenster durch wenig Reibung
  • Sehr gute Trockenlaufeigenschaften
  • Abriss des hydrodynamischen Schmierfilms kann kompensiert werden
  • Unempfindlich gegen niedrigviskose Medien bei Spülvorgängen
  • Pumpe kann in einem sehr breiten Anwendungsfeld betrieben werden
  • Erhöhte Lebensdauer

 

 



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