Pumpen zur Entleerung von Behältern und Containern

Zahnradpumpen sind vielseitig einsetzbar und sehr flexibel was die Anwendungsbereiche angeht. Neben klassischen Installationen auf Grundrahmen, fahrbaren Wagen oder direkt in der Anlagen lassen sie sich auch für die Fass- oder Behälterentleerung einsetzen. Als Tauchpumpe wird die Zahnradpumpen im zu fördernden Fluid versenkt. Zur Fassentleerung bieten wir modifizierte Versionen an die auf Folgeplatten installiert werden können. Diese modifizierten Chemiepumpen werden exakt auf die Folgeplatte des jeweiligen Herstellers abgestimmt und gewährleisten so eine sichere und saubere Entleerung von Fässern und Behältern.

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Tauchpumpen

Tauchpumpen werden zum Transfer, Entleerung oder Umpumpen von Fluiden aus Behältern und Containern eingesetzt. Wie der Name schon sagt wird die Pumpe dabei in das entsprechende Behältnis eingetaucht. In der Regel wird die Zahnradpumpe also im Fluid versenkt, was einen wesentlichen Vorteil mit sich bringt. Auf eine Dichtung kann häufig verzichtet werden, da sich die Pumpe im Medium befindet und dadurch zur Atmosphäre hin automatisch abgedichtet wird.

Mittels Flansch wird der Behälter verschlossen. An der Druckseite der Pumpe wird ein Flansch installiert, der durch die Flanschplatte das Medium oder Fluid aus dem Behälter fördert. Je nach Anwendung fördert die Tauchpumpe das Fluid zur nächsten Prozessstufe oder sorgt dafür, das der entsprechend benötigte Prozessdruck aufgebaut wird. Als Tauchpumpen werden in der Regel Chemiepumpen der CHEM Baureihe aufgrund ihrer hohen Flexibilität und Beständigkeit eingesetzt.

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Fassentleerungspumpe

Im Juni 2018 haben wir auf der ACHEMA erstmals eine Lösung für Fassentleerungsanlagen vorgestellt. Im Gegensatz zu den Pumpen, die im herkömmlichen Entleerungsverfahren verwendet werden, wird hier eine Zahnradpumpe installiert.

Vorteile eine WITTE Zahnradpumpe:

  • einfache Installation
  • leicht zu modifizieren entsprechen der Installationsvorgaben des Anwenders
  • nahezu pulsationsfreie Förderung
  • hoher Förderdruck
  • höchste Dosiergenauigkeit

Die Pumpe wird auf einer Folgeplatte installiert. Durch die Beaufschlagung der Folgeplatte mit einer vertikalen Kraft, kann der Pumpe stets zuverlässig Medium zugeführt werden - auch bei sehr hohen Viskositäten. Durch die Nachführung wird vermieden, dass die Pumpe den Raum rund um den Saugflansch leer saugt und so die Gefahr entsteht, dass die Pumpe trocken läuft. Abhängig von der Geometrie der Folgeplatte ist eine fast vollständige Entleerung der Fässer möglich.

Exemplarischer Aufbau einer Tauchpumpe

  • Installationsflansch
  • Motor / Antrieb
  • Zahnradpumpe
  • Flansch Druckseite

  • Installationsflansch

    Der Installationsflansch ist mit Durchgangsbohrung versehen und wird wird mitte Schrauben auf dem Container fest installiert. Die Auflagefläche ist mit einer Nut versehen und dichtet mittels O Ring den Behälter gegen die Atmosphäre ab.

  • Motor / Antrieb

    Die Pumpe wird durch den vertikal über der Pumpe installierten Motor angetrieben. Die Antriebswelle wird durch ein Adapterrohr, welches mit dem Pumpendeckel verschraubt wird mit der Antriebswelle der verbunden.

  • Zahnradpumpe

    Im Medium versenkte Zahnradpumpe zur Entleerung des Behälters. Wesentlicher Vorteil der Tauchpumpe: Die Pumpe muss nicht extra temperiert oder abgedichtet werden. Sowohl die Temperierung als auch die Abdichtung zur Atmosphäre erfolgt durch das Medium.

  • Flansch Druckseite

    Doppelwandig ausgeführtes Steigrohr mit Flansch zur separaten Temperierung.