K 2019

K 2019 - trade fair for plastics and rubber
16. - 23.10.2019
Düsseldorf, Germany
Booth 10 E 40

NEUES DESIGN FÜR WITTE POLYMERPUMPEN

Die Anforderungen an Anlagen, Prozesse und Equipment steigen stetig an. Um den Forderungen nach mehr Effizienz, höherem Durchsatz und reduzierten Ausschussraten Rechnung zu tragen, hat die WITTE PUMPS & TECHNOLOGY GmbH eine komplette Überarbeitung ihres Polymerpumpenprogramms vorgenommen. Im Hinblick auf mehr Durchsatz, schonendere Förderung und höhere Energieeffizienz sind sowohl die Pumpen der BOOSTER- als auch der POLY-Baureihe komplett überarbeitet worden.

Das Resultat ist ein Redesign, das sich auf alle Kernkomponenten auswirkt. Sowohl Gleitlager als auch Gehäuse und Zahnradwellen wurden angepasst. Aus technischer Sicht ergeben sich daraus wesentliche Vorteile, was Fördereigenschaften und Produktqualitäten angeht. Die bessere Produktqualität wird durch einen reduzierten Wärmeeintrag, geringere Scherung und verkürzte Verweilzeiten des Polymers im Schmelzereaktor erreicht. Deutlich höhere Durchsätze als mit Pumpen desselben Footprints im bisherigen Design lassen sich durch die optimierten Zahnradwellen und die angepasste Gehäusegeometrie erreichen. Steigerungen bis zu 40 % bei gleicher Einbaugröße sind hierbei möglich.

Ein weiterer Vorteil für den Kunden ist, dass die Kernkomponenten der beiden Baureihen untereinander tauschbar sind. Sowohl Gleitlager als auch Zahnradwellen passen in die entsprechenden Baugrößen der BOOSTER- und POLY-Baureihe. Positiver Effekt für den Kunden: eine reduzierte Lagerhaltung.

Die POLY-Baureihe bietet zudem eine hohe Flexibilität im Hinblick auf die Installation unter dem Polymerschmelzereaktor. Dem Kunden stehen drei unterschiedliche Flanschgeometrien zur Verfügung, sodass stets die technisch und wirtschaftlich beste Kombination aus Reaktor- und Pumpenflansch gewählt werden kann. Bei der Ausgangsversion (SX) ist die Flanschgeometrie im Gehäuse integriert. Diese Variante ist für den Kunden am kostengünstigsten und erfordert den geringsten Einbauraum. Die Variante mit Sacklöchern (MX) in einem über das Gehäuse hinausragenden Flansch bietet den größtmöglichen Querschnitt und damit den geringstmöglichen Druckverlust. Diese Version wird in der Regel für sehr hochviskose Polymere eingesetzt. Abgerundet wird die Reihe durch einen Flansch mit Durchgangslöchern. Diese Version (LX) bietet die maximale Flexibilität für die Installation, bei sehr geringem Druckverlust.

Alle Baugrößen und Flanschgeometrien sind mit Anschlüssen nach EN1092-1 und ANSI B16.5 erhältlich. Gehäusevarianten für den Ersatz bestehender Pumpen und auch ein Debottlenecking stehen selbstverständlich ebenso zur Verfügung wie Lösungen nach Kundenwunsch für besondere Anforderungen. Durch die Standardisierung jeweils dreier Zahnradbreiten je Achsabstand konnten die Abstände zwischen den jeweiligen Pumpengrößen signifikant verkleinert werden. Die für die jeweilige Anwendung bestmögliche und damit kosteneffektivste Pumpengröße kann jetzt noch einfacher ausgewählt werden.

Dank der neuen Zahnradgeometrien sind bei ausgewählten Pumpengrößen Differenzdrücke von bis zu 320 bar möglich. Abgerundet wird das neue Design durch die gewohnte Vielfalt an unterschiedlichsten Werkstoffkombinationen. Die gängigste Kombination ist dabei sicherlich Gehäuse aus Edelstahl oder C-Stahl sowie Gleitlager aus Werkzeugstahl oder Alu-Bronze.

Derzeit umfasst das Portfolio Pumpen von 611 bis 21500 ccm/U und deckt damit alle derzeit gängigen Polymeranwendungen ab. Eine Erweiterung des Programms folgt sukzessive.

Anhand eines Konfigurators kann der Anwender sich auf der K Messe in Düsseldorf vom 16. bis 23. Oktober am Messestand E40 von WITTE in Halle 10 seine Wunschversion der Pumpe selbst zusammenstellen und sich ein Bild davon machen, wie diese am Ende aussehen wird. Sowohl eine Version der neuen BOOSTER- als auch eine der POLY-Baureihe werden am Stand vorgestellt.